Bildquelle: Brose Bamberg e.V.

Nun ist es also soweit! Ein Jahr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim Brose Bamberg e.V. ist vorbei und es wird Zeit für unsere Franzi neue Wege einzuschlagen! Was das für neue Wege sind und wie so ein FSJ hinter den Kulissen abläuft, erzählt sie euch jetzt:

Vom Weinfranken ins Bierfranken, vom kleinen Verein in einen der größten Vereine Deutschlands, vom Abi in die Arbeitswelt,…. Schlag auf Schlag kam es für mich nach dem Abitur und ein komplett anderes Leben hat für mich begonnen. Raus aus der wohlbehüteten Schule. Doch die Umgewöhnung ging schnell. Zugegeben, der Dialekt machte mir am Anfang etwas zu schaffen, aber `ach Goodala a Hörnla passd scho‘ geht nun auch mir über die Lippen!

Gleich zum Anfang meines FSJ’s machte ich meinen C-Trainer Breitensport in Oberhaching und nach ein paar Fortbildungen bezüglich der Bamberger Ballschule ging es auch schon richtig los! Meine täglichen Ballschulen sind gestartet. Gleichzeitig kamen auch unsere großen Grundschulprojekte ins Rollen. Jede Menge Namen merken hieß es hier und ein Hustenbonbon gegen Heiserkeit war auch gerne gesehen. So langsam spielte sich eine gewisse Routine ein und schon stand mein erstes großes FSJ Projekt vor der Tür. Am Anfang noch etwas überfordert und eventuell auch ein bisschen schüchtern, ist es mir dann doch gelungen den Bamberger Tag des Sports zu organisieren. Doch diese „kalte Dusche“ habe ich gebraucht, denn danach ging für mich alles einfacher.

Im Nu ging die Zeit rum und es war schon Halbzeit. Mittlerweile war ich nicht nur mit dem Dialekt vertrauter und auch die ganzen Dörfer um Bamberg waren mir jetzt durch unsere vielen Ballschultage in der Umgebung bestens vertraut.

Neben zahlreichen Ligaspielen kam zur Halbzeit genau passend eines meiner großen Highlights: Der Pokalsieg! So einen Pokalsieg als Team hinterm Team mitzuerleben war für mich etwas ganz besonderes und ein einmaliges Erlebnis!

Unterm Jahr verteilt hatte ich drei Bildungswochen. Diese waren für mich auch eines der Highlights, auf die ich mich immer gefreut habe. Eine willkommene Abwechslung vom Alltag. So stark zusammengewachsen, waren ich und meine schon mehr eine Klasse, als eine Gruppe zusammengesteckter FSJ’ler aus Nordbayern. Gemeinsam spielten wir lustige Spiele, tauschten uns aus und lachten einfach nur miteinander.  Ich bin froh über alle Kontakte, die ich hier knüpfen konnte und über einige Freundschaften, die hier entstanden sind.

Halbzeit ist vorbei und ich hatte immer noch nicht wirklich einen Plan, wie es mit mir nach meinem FSJ weitergehen sollte. Lange habe ich hin und her überlegt bis es für mich feststand „Da geht’s lang, Franzi“: Physiotherapie!

Nach einigen Praktika, Schwimmabzeichen etc. bin ich nun bereit für meine Ausbildung als Physiotherapeutin und kann so sagen, dass mein FSJ beim Brose Bamberg e.V. ein voller Erfolg für mich persönlich war. Denn ich bin unendlich dankbar für alles, was ich in diesem Jahr erlebt und dazugelernt habe. Dieses Jahr kann mir keiner mehr nehmen. Hinter die Kulissen eines großen Vereins zu blicken und die anderen Bereiche wie Marketing, Merch oder Kommunikation näher kennenzulernen, war für mich eine große Bereicherung.

Zurück im Weinfranken angelangt, habe ich wieder eine Mannschaft übernommen und bin mit Josh zusammen Minikoordinator und werde versuchen viele neue Ideen aus Bamberg miteinzubringen.

Ich freue mich auf alles, was nun auf mich zukommt

Eure Franzi

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